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2016 
Studie "Europe's Dark Cloud"

der Health and Environment Alliance (HEAL), WWF, Climate Action Network (CAN) und Sandbag - 04.07.2016

Unter derselben Staubglocke

Wie EU-Kohlestaaten den ganzen Kontinent schädigen - Analyse der grenzüberschreitenden Luftverschmutzung und Klimaauswirkungen

Europe's dark cloud report [PDF, 3 MB]

National sheets - Dark Cloud [PDF, 875 KB]

04.07.2016

umwelt.nrw - Freitag, 01. April 2016

Jetzt ist es amtlich: Kohlekraftwerke mit Abstand wichtigster Quecksilber-Emittent in NRW.

Gutachten im Rahmen der Entwicklung einer medienübergreifenden QUECKSILBER- MINDERUNGSSTRATEGIE FÜR NORDRHEIN-WESTFALEN

Auftraggeber des Gutachtens: Land Nordrhein-Westfalen, vertreten durch das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen Schwannstraße 3, 40476 Düsseldorf.

Aufgrund der großen Risiken für die menschliche Gesundheit und die Umwelt hält die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen eine deutliche Reduzierung des Eintrags von Quecksilber in die Umwelt für notwendig.

Vor diesem Hintergrund hat sie Ökopol und seine Partner Ende 2014 mit der Erstellung dieses Gutachtens beauftragt, das wirksame Maßnahmen zur deutlichen Reduzierung des Quecksilbereintrags in die Umwelt aufzeigen soll. [MKULNV 2014]

Kohlekraftwerke in Nordrhein-Westfalen, Deutschlands "Energieland Nummer eins" (Ministerpräsidentin Hannelore Kraft), belasten nicht nur das Klima durch den extremen Ausstoß von Kohlendioxid, sondern auch Mensch und Natur mit Quecksilber-Emissionen. Rund 2,2 Tonnen des giftigen Elements stoßen Kohlekraftwerke des industriestärksten Bundeslandes pro Jahr aus.


[Ökopol 2015] basierend auf [LANUV 2015]
Abbildung: Anteile der Industriesektoren an den luftseitigen Quecksilberemissionen in Nordrhein-Westfalen (2012)

Insgesamt sind Industrieanlagen in NRW für rund drei Tonnen Quecksilberausstoß pro Jahr verantwortlich. Rund die Hälfte davon, nämlich 1,5 Tonnen, wird von Kohlekraftwerken im Rheinischen Braunkohlerevier ausgestoßen, ein weiteres Viertel von Steinkohlekraftwerken. Das restliche Viertel verteilt sich vor allem auf Zementwerke, Chemieanlagen, Metallhütten und Abfallverbrennung an Rhein und Ruhr.

(aus: http://www.klimaretter.info/umwelt/hintergrund/20964-quecksilber)

Download des Endberichtes des Gutachtens v. 23.03.2016:

https://www.umwelt.nrw.de/fileadmin/redaktion/PDFs/umwelt/quecksilbergutachten_endbericht_oekopol.pdf

- Greenpeace-Studie - April 2015 (pdf)

- Am 2. Juni 2015 veröffentlichen die Heinrich-Böll-Stiftung und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) den ersten Kohleatlas (pdf).



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